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Das erste Jahr als Mama: alles neu!

Zwölf Monate Mini. 365 Tage Liebe. Gut, mittlerweile schon ein paar mehr. Was aber nichts daran ändert: eine Zeit, die mich völlig verändert hat. Und mein ganzes Leben umgeschmissen hat. Keineswegs negativ, ganz im Gegenteil. Nur ist jetzt jemand da, für den meine Interessen auch mal Pause machen müssen. Das habe ich in der letzten Zeit immer mehr gemerkt.

Ein Jahr lang bin ich jetzt Mama. Und das konnte ich die ersten Monate noch nicht ganz in meinen Kopf kriegen. Mama. Ich! Und dass der kleine Mann mich auch mal so nennen wird (mittlerweile dürfte er das übrigens auch gern 100 Mal weniger am Tag brüllen), konnte ich auch noch nicht glauben. Als dieses kleine Wesen da so hilflos lag, aus Mamas warmen Bauch in die kalte Welt (er kam schließlich im Februar!) eintauchte. Ein so kleines, süßes Wesen, das noch gar nicht wusste, was ihn erwartet. Genauso wenig wie Papa und ich das wussten.

Die anfängliche Panik

Wann weiß ich, wann er Hunger hat? Und warum er weint? Und wie soll ich mich denn bitte alleine ums Baby kümmern, wenn Papa auf der Arbeit ist? Kann ich da nichts kaputt machen? Jaaa, die Fragen stellen sich sicherlich alle frischgebackenen Eltern am Anfang. Und lachen – genauso wie wir jetzt – später drüber. Aber zu Beginn war es doch wirklich so: Wir hatten Angst, diesem klitzekleinen Wesen weh zu tun, haben unseren Mini vollkommen in Watte gepackt.

Aber Achtung: Das soll nicht heißen, dass wir ihn auch von vorne bis hinten verwöhnen. Mittlerweile ist der kleine Mann so ein fester Teil unseres Lebens, so robust, so belastbar, dass er natürlich auch mal einstecken kann. In diesem einen Jahr sind wir alle also an unseren Ängsten gewachsen, das Familienleben hat sich eingespielt.

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Jeden Tag kommt was Neues

Dazu zählt auch, dass wir endlich Routinen haben. Endlich, endlich, endlich! Denn die erste Zeit durchlebt man so viele Veränderungen, die das gar nicht möglich gemacht hätten: vom hilflosen Mini-Baby wurde unser Schatz zum rollenden Klops, zum krabbelnden Weltentdecker und mittlerweile zum Blödsinnmacher mit den ersten Laufversuchen. Auch die Verdauung, die Nahrung, die Kleidung, das Schlafverhalten, irgendwie alles verändert sich im ersten Jahr ständig. Und so schnell! Aber gerade das macht das erste Jahr doch auch so spannend.

Und gleichzeitig anstrengend: schlaflose Nächte; die ersten Schmerzen; Pipi, AA überall und vor allem da, wo’s nicht hingehört; Babybrei auf der neuen Bluse und Reiswaffeln in jeder Ecke der Handtasche. Alles Dinge, die ich früher ganz bestimmt nicht in meinem Leben haben wollte. Die ich jetzt aber nicht mehr missen will! Putzen und abschminken mit Baby-Feuchttüchern? Normaaal. Kind ist gefüttert, gewickelt und zufrieden und ich selbst hab mal wieder völlig vergessen was zu essen? Oder auf’s Klo zu gehen? Oder mich anzuziehen wie ein Mensch? Alltaaag. Mini geht’s schlecht, also bekommt er 99 Prozent vom Bett und ich kauer mich in meine Ecke, wache ohne Decke, aber mit steifem Nacken auf? Na klaaar!

Ich stelle meine Bedürfnisse jetzt zurück – vorerst

Früher gab es Gedanken wie: Was koche ich denn heute mal? Welchen Look shoote ich denn am Wochenende? Heute lieber zu Zara oder Mango? Gedanken im ersten Mama-Jahr: Hab ich eigentlich heute schon was gegessen? Also außer dem halben Zwieback, das Mini runter gefallen ist? Hab ich den Pulli heute mal richtig rum an und mir die Haare überhaupt schon gekämmt? Klebt noch irgendwo ne Reiswaffel? Und wer war denn noch mal dieser Zara?

Keine Angst, liebe werdende Mamas und alle anderen: Das ist natürlich überspitzt. Ein bisschen zumindest. Aber eins kann ich euch sagen: Diese Nähe, die ihr im ersten Jahr zu eurem Kind spürt, das viele Kuscheln, das Herantasten, das Kennenlernen, all das entschädigt für jede Kleinigkeit, die vielleicht stressig, nervig oder unschön sein mag. Ehrlich!

Liebe, Liebe, Liebe!

Ich habe vor der Geburt meines Sohnes nie gedacht, dass es so eine Art der Liebe geben kann. So innig, so intensiv, so anders als alles, was ich vorher kannte. So zurückzustecken und sich voll und ganz einem kleinen Wesen hinzugeben. So einen Beschützerinstinkt zu entwickeln. So einen Stolz in sich zu tragen. So viel Geborgenheit zu schenken. Mama zu sein ist eben etwas ganz Besonderes!

Was sagen die anderen Mütter und Väter hier? Das erste Jahr ist schon ganz besonders, oder?

3 Antworten auf „Das erste Jahr als Mama: alles neu!

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