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Wie sehr mich das Mutter-Sein verändert hat

Es passierte von einem auf den anderen Tag und seither ist alles anders. Seit unser kleiner Mann aus meinem Bauch heraus in die Welt kam, ist etwas mit mir passiert. Etwas Wunderschönes. Etwas, das man nicht beschreiben kann. Ich wurde Mama – inklusive all der Verantwortung, der Stärke und der Vorbildfunktion, die ich nun aufbringen muss.

Vor allem letzteres hat mich verändert. Und mir die Augen geöffnet. Während ich zuvor auch mal gern lange schlief, spät ins Bett ging, mich auch mal den ganzen Tag lang von ungesundem Zeugs (vor allem Schoki, viiiel Schoki) ernährt habe, wollte ich das als Mama nicht mehr. Ich wollte nun vorleben, dass man hauptsächlich gesund leben sollte (mit den ein oder anderen Abstrichen) und vor allem: dass man seine Träume leben soll.

Vorleben, auf was man später stolz zurückblicken kann

Ja, ja, das klingt mal wieder abgedroschen und kitschig. Aber es stimmt. Ich möchte ein Vorbild sein und das erreichen, was ich mir immer vorgenommen hatte. Damit ich unserem kleinen Mann, wenn er erwachsen ist, nicht sagen werde, dass ich meine Träume zurückgestellt habe. Sondern damit ich ihm sagen kann: Kämpfe für das, was du dir wünschst und mit Fleiß, Ehrgeiz und Wissen wird es sich erfüllen.

Ich wollte schon seit ich 16 bin Journalistin werden, irgendwann bei einer großen Marke arbeiten. Genau das habe ich nun erreicht. Nach Studium, Praktika, einem eigenen Magazin und vielen Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Und bin total glücklich! Aber nicht nur ich habe geschafft, was ich mir gewünscht habe. Auch mein Mann hat sich beruflich verwirklicht. Obwohl wir mit Kind natürlich mehr Aufgaben zu erfüllen haben, sind wir unseren Weg gegangen. Sogar zielstrebiger als vorher. Zwar leben wir derzeit in verschiedenen Städten. Aber wir sehen uns regelmäßig und halten als Familie zusammen. Und wenn wir dabei alle glücklich sind, kann doch auch so ein Familienmodell das richtige sein. Für uns. Für jetzt. Und solange wir damit glücklich sind.

Wir werden die Wünsche unseres Kleinen ernst nehmen

Und wenn unser Mini sich später etwas wünscht, werden wir ihn dabei unterstützen, seinen Wunsch wahr werden zu lassen. Damit er nichts bereut und nicht sehnsüchtig auf andere blickt. Man muss Erfahrungen machen, auch mal hinfallen, immer fleißig sein und nicht zwingend immer der Norm entsprechen. Auf seine Talente setzen und sein ganz persönliches Glück finden – auch wenn das nicht den Vorstellungen anderer entspricht. Auch das hat mich das Mama-Sein gelehrt: Nicht auf andere zu schauen oder zu hören, sondern sich auf sich und seine eigene Familie und seine Liebsten zu konzentrieren. Und allein das ist schon der erste Schritt zur Zufriedenheit.

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